Vitamin-Funktionen auf einen Blick

  1. Stoffwechselsteuerung als Coenzymbestandteile;
  2. Gewährleistung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit;
  3. Nervenfunktion und Stress-Schutz;
  4. Präventiver Gesundheitsschutz (Antioxidanzienwirkung, Stärkung des Immunsystems, Homocysteinabbau, Schutz vor Neuralrohrdefekten.

Vitamine sind organische, nicht Energie liefernde essenzielle Mikronährstoffe, die dem Körper als solche oder in Form von Vorstufen (Provitamine) mit der Nahrung zugeführt werden müssen, da sie nicht oder nicht in ausreichendem Umfang im eigenen Stoffwechsel gebildet werden können. Sie werden in geringsten Mengen (mg oder mcg) benötigt.

Der Name “Vitamine” als Sammelbegriff für die gar nicht einmal einheitliche Stoffgruppe wurde vom polnischen Arzt Kasimir Funk geprägt. Er schuf das Kunstwort “Vitamin” aus “Vita”, lateinisch Leben, und “Amin” gleich Stickverbindung. Er wusste allerdings nicht, dass diese Benennung keineswegs dem stofflichen Charakter der Gesamtgruppe gerecht wird. In der Folgezeit wurde erkannt, dass auch aminfreie Verbindungen diese lebenswichtigen Vitaminfunktionen erfüllen. Der Begriff “Vitamin” bliebt jedoch bestehen und hat sich international durchgesetzt.

Ein Vitaminmangel durchläuft aufgrund unterschiedlicher Speichermöglichkeiten verschiedene Stadien und kann sich mit mehr oder weniger unspezifischen, leichteren Mangelsymptomen als Hypovitaminose (z. B. Müdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Infektanfälligkeit) oder als ausgeprägter charakteristischer Mangel in Form einer Avitaminose (z. B. Skorbut bei ernsthaftem Vitamin-C-Mangel) äußern.

Der Körper besitzt gewisse Speichermöglichkeiten für Vitamine. Für die fettlöslichen Verbindungen und Vitamin B12 sind sie größer, für alle anderen wasserlöslichen Vitamine geringer.

Be Sociable, Share!

Submit a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *