Wacholder

In fast allen Teilen Europas und seiner Nachbarländer sowie in bestimmten Regionen der USA, Nordafrikas und Nordchinas findet sich diese Pflanze. Wacholder erreicht als Baum eine Höhe von über 10 m, doch es gibt auch Büsche, die nur ca. 1/2 m hoch werden. Der Baum braucht viel Sonne.

Verwendet werden die Beeren, an die allerdings wegen der Nadeln nur schwer heranzukommen ist. Sie werden werden sowohl für kulinarische als auch medizinische Zwecke eingesetzt.

Wacholderbeeren werden dem Gin und anderen hochprozentigen Getränken zugesetzt. Sie sind ein ausgezeichnetes Stimulans und haben sich besonders bei Nierenleiden bewährt.

Ihre Wirkstoffe bestehen aus: essentielle Fette, organische Säuren, einige Bitterstoffe und 30% Zucker. Sie sind bestens geeignet, Blähungen zu bekämpfen und wirken besonders auf die Harnwege und Nieren. Auch der Magen wird gekräftigt. Die ungesättigten Fette wirken keimtötend.

Zwei Esslöffel zerdrückte Beeren ergeben eine Tasse Tee. Ehe er getrunken werden kann, muss er 15 Minuten ziehen. Zwei Tassen täglich haben sich bei Magen – und Darmbeschwerden bewährt.

Die Wirkstoffe der Wacholderbeeren sind hochgradig keimtötend. Toxische Stoffe und Ablagerungen von Harnsäuren werden abgebaut.

Man nennt den Wacholder auch den”Lebensbaum”. Er wird schon seit Jahrtausenden verwendet. Auch zur Herstellung von Gin wurde die Pflanze schon lange vor dem 16. Jahrhundert verwendet.

Der Gehalt der Beeren an essentiellen Ölen kann bis zu 2% betragen.

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